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Sitz der Biologischen Station Lippe ist die ehemalige Bergescheune der Domäne in Schieder. Mit 75 m ist sie das längste Scheuengebäude in Lippe. Hier wurde früher das Getreide am Halm „geborgen“ bevor es im Winter gedroschen und ins Kornhaus verlagert wurde. Der ursprünglich vom Kloster Blomberg angelegte Komplex war als Domäne von 1533 bis 1918 im Besitz der Lippischen Fürsten. 1919 wurde die Domäne durch den Domanialvertrag dem Freistaat Lippe übertragen. Seit 1949 gehört sie dem Landesverbandes Lippe. Zwischen 1994 und 1996 fand der Umbau des vorderen Scheunenteils zu modernen Büro- und Tagungsräumen statt. Dabei wurde besonders auf Umwelt- und Denkmalschutz-Aspekte geachtet. Die Station ist neben den Büroräumen ausgestattet mit einem Ausstellungs- und einem Seminarraum sowie einem Labor und einer kleinen Bibliothek. Der hintere Teil der Scheune dient im Winter der stationseigenen Schafherde als Stall. Der Lehrgarten (Link zu Plan) mit Beeten von Färberpflanzen, Hexenkräutern, einem Teich, einem offenen Klassenzimmer u.v.m. dient der Umweltbildung. Besondere Attraktion ist ein Schaubienhaus, in dem Kinder und Erwachsene vor Bienenstichen geschützt dem Imker bei der Arbeit zusehen können. Neben der Pflege der Landschaft spielt auch die Lenkung und Information von
Besuchern eine wesentliche Rolle bei der Betreuung von Schutzgebieten. Das
Spektrum reicht dabei von der Erstellung von Wegen, Aussichtsplattformen und
Informationsschildern bis hin zu Vorträgen und Exkursionen. |